Kognitive Services lösen bestimmte Aufgaben (z. B. die Ermittlung von Informationen zu einem Bild), indem sie diese Aufgaben durch Machine-Learning-Technologien realisieren. „Anwender“ von kognitiven Services sind meist Entwickler, die diese Services nutzen, um damit individuelle Lösungen zu erstellen (z. B. eigene „intelligente“ Bilder-Apps). Verschiedene Anbieter von kognitiven Services stellen diverse Angebote zur Verfügung, um spezielle Probleme im Bereich der künstlichen Intelligenz zu lösen.

Aktuell werden kognitive Services in den Bereichen Bild-, Video-, Sprach- und Textverarbeitung angeboten. Entwicklern wird durch diese Services der Aufbau einer Trainingsdatenbank und die Modellierung von Machine-Learning-Algorithmen abgenommen. Kognitive Services bieten vortrainierte und z.T. anpassbare Machine-Learning-Algorithmen, die in der Lage sind, diese Aufgaben zu lösen. Der Nutzer muss so nur das Scoring anhand eigener Inputdaten durchführen. Manche Hersteller bieten auch eine Infrastruktur an, um die vorgefertigten Algorithmen auf Basis eigener Daten zu trainieren. Auf diese Weise kann der Nutzer die kognitiven Services auf eigenen Daten anlernen.

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